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Information über Geoparks

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Grafik Amonit Was sind Geoparks?

Weltweit werden seit einigen Jahren geowissenschaftlich bedeutsame Gegenden als Geoparks zusammengefasst. Geoparks umfassen Landschaften oder Landschaftsteile mit geologischem Naturerbe, mit archäologischen, ökologischen, historischem und kulturellem Erbe.

Ein Geopark ist räumlich klar abgegrenzt und stellt keine Schutzkategorie sondern ein Gütesiegel dar, das keine Restriktionen mit sich bringt, sondern vielmehr die Chance für eine Region, ihr Profil zu schärfen. Das Prädikat ist jedoch nicht nur ein Qualitätssiegel für geologisch-erdgeschichtlich besonders bedeutende Landschaften, sondern definiert auch konkret Leitlinien für eine ökologisch und ökonomisch nachhaltige Entwicklung dieser Landschaften unter Wahrung aber auch Nutzung des besonderen erdgeschichtlichen Erbes.

GeoParks haben die Aufgabe, die Bedeutung geologischer und geomorphologischer Prozesse für die räumliche Verteilung natürlicher Ressourcen, aber auch für die Landnutzung, die Oberflächengestalt sowie die Wirtschafts- und Kulturgeschichte nach innen und außen bewusst und erlebbar zu machen. GeoParks sind eine Verschmelzung von Lernstätte, Naturdenkmal und „Erlebnispark“ der besonderen Art. In Ihnen sollen die Menschen die Entwicklungsgeschichte des Planeten Erde am konkreten Beispiel begreifen können und ihre Umwelt sowie die geologischen und geomorphologischen Phänomene der Erde anschaulich kennen lernen und erleben können.

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