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Naturdenkmal, Böhmenkirch-Steinenkirch, Lkr. Göppingen
Das Mordloch bei Böhmenkirch-Steinenkirch zählt speläologisch zu den interessantesten Höhlen der Schwäbischen Alb. Obwohl nur bis zum ersten Siphon betretbar (danach nur mit Höhlentaucher-Ausrüstung), hat es viele geologische Erkenntnisse geliefert. Das Mordloch entstand entlang eines Kluftnetzes in der Wohlgeschichteten Kalk-Formation. Ein steiler Gang durch die Lacunosamergel-Formation verbindet diesen Höhlenbereich mit einem höher gelegenen Höhlenteil in der Unteren Felsenkalk-Formation. Bei Regenfällen steigt das Wasser in der Höhle sehr schnell an, was 1977 eine dramatische Rettungsaktion für eingeschlossene Höhlentaucher notwendig machte. Die bekannte Länge der Höhle beträgt 2 410 m.
Öffnungszeiten:
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Ansprechpartner:
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Kartenempfehlung:
Geologische Karte 25v: 7325 Geislingen a. d. Steige Ost