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Die Schwäbische Alb ist eines der größten
zusammenhängenden Karstgebiete in Deutschland. Charakteristische Elemente der
Karstlandschaft wie Trockentäler, Dolinen und Höhlen prägen das Landschaftsbild
der Alb.
Die massiven Kalksteine der Schwäbischen Alb sind von feinen Rissen durchzogen, in die kohlensäurehaltiges Regenwasser eindringen kann. Dieses löst dort den Kalkstein und verbreitert
die Risse zu Spalten und Klüften. Dadurch kann das Regenwasser immer
schneller versickern. Es entstehen unterirdische Wasserläufe und immer größere Hohlräume, die im Laufe der Jahrtausende
die Schwäbische Alb zu einer der höhlenreichsten Region Deutschlands werden ließen.
Die bekanntesten Schauhöhlen der knapp 3.000 registrierten Höhen der Schwäbischen Alb sind die Charlottenhöhle, Tiefenhöhle Laichingen, Nebelhöhle, Bärenhöhle und Wimsener Höhle.
Teilweise tritt das Wasser aus den unterirdischen Kluftsystemen spektakulär wieder an die Oberfläche, wie beispielsweise am Blautopf oder am Uracher Wasserfall.