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Grafik Amonit Schwäbischer Vulkan und Meteorkrater Steinheimer Becken

Der geologische Reichtum der Schwäbischen Alb begründet sich nicht nur auf den Ablagerungen des Jura. Auch jüngere Epochen der Erdgeschichte, das Tertiär und Quartär, sowie zeitweilige vulkanische Aktivitäten haben ihre Spuren hinterlassen. Während des Miozäns, vor ca. 24 bis 5 Millionen Jahren, herrschte im Bereich der Schwäbischen Alb eine Phase regen Vulkanismus, der im Landschaftsbild der Schwäbischen Alb und ihres Vorlands markante Zeugnisse hinterlassen hat. Das Urach-Kirchheimer Vulkangebiet zählt über 350 Vulkanschlote und Vulkanitvorkommen. Der bedeutendste dieser Krater ist das vom nördlichen Albtrauf angeschnitteneRandecker Maar. Die Vulkanschlote waren für die Besiedlung der Schwäbischen Alb von besonderer Bedeutung. Auf der wasserarmen Albhochfläche sammelte sich auf den wasserstauenden vulkanischen Tuffen in sogenannten Hülen der Niederschlag. Diese natürlichen Wasseransammlungen bildeten daher häufig die Ausgangspunkte für Besiedelung.


Eine Naturkatastrophe größten Ausmaßes suchte die Schwäbische Alb vor ca. 15 Millionen Jahren heim. Auf der Albhochfläche schlugen im Gebiet der heutigen Städte Nördlingen und Steinheim zwei Meteoriten in nur rund 40 km Entfernung voneinander ein. Beim Aufschlag entstanden so hohe Drucke und Temperaturen, dass die extra-terrestrischen Körper und das umgebende Gestein verdampften und ungeheure Gesteinsmassen kilometerweit durch die Luft geschleudert wurden. Zurück blieben zwei Krater, das Nördlinger Ries (mit einem Durchmesser von 25 km) und das kleinere Steinheimer Becken, die auch heute noch das Ausmaß der damaligen Katastrophe erahnen lassen. Das Steinheimer Becken hat auch als Fossilienfundstelle internationale Bedeutung erlangt.

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