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Mit ihren weltbekannten Fossilfundstellen ist die
Schwäbische Alb nicht nur ein
Stein gewordenes Geschichtsbuch der Jurazeit, sondern auch die höhlenreichste
Region Deutschlands. Sie bildet eine über Jahrmillionen entstandene
Karstlandschaft mit einmaligen Fossilienvorkommen, Vulkankratern und sogar
einem Meteoritenkrater. Ihre eiszeitlichen Höhlen bergen die ältesten
Kunstwerke der Menschheit in sich.
Lage und Gliederung der Schwäbischen Alb
Die Schwäbische Alb ist Teil des Süddeutschen Schichtstufenlandes. Sie zieht sich mit einer Länge von etwa 250 km und einer Breite von bis zu 40 km vom Hochrhein im SW bis zum Westrand des Nördlinger Rieskraters im NO durch ganz Südwestdeutschland. Im NO grenzt die Steilstufe des Albtraufes, die sich stellenweise mehr als 300 m über das Vorland erhebt, weithin sichtbar das Neckarland ab. Der Südrand der Schwäbischen Alb ist weniger markant und wird über weite Strecken von der Donau begleitet.
Die Schwäbische Alb ist ein relativ einheitlich abgrenzbarer Landschaftsraum,
ihr Aufbau wird überwiegend von Gesteinen des Jura (Unterjura, Mitteljura,
Oberjura) bestimmt.
Gesteine und Fossilien des Jura
Schwäbischer Vulkan und Meteorkrater